Tür 13

Am 13. Tag in unserem #Adventskalender spricht uns Rowena ihre Gedanken zur vergangenen Zeit aufs Band (mp3) und schließt mit den Worten:

“Unsere Kinder, sie werden es uns danken, sie werden es uns für immer danken, dass wir so stark geblieben sind, dass sie keinen Schaden nehmen mussten, dass wir ihre Ängste wahrgenommen haben, dass wir sie begleitet haben, dass wir an ihrer Seite standen und dass sie unsere Liebe Tag für Tag spüren durften. Und auch wenn es viel Kraft gekostet hat und wir auch noch Gerichtstermine wahrnehmen mussten, Ämter vor den Türen hatten, Polizei vor den Türen hatten, Hausdurchsuchungen angedroht bekommen haben. Wir sind immer noch da und werden unsere Kinder stark machen für diese neue Zeit. Ich danke euch fürs Zuhören und wünsche euch von ganzem Herzen eine schöne Adventszeit. Ganz viel Licht und ganz viel Liebe.”

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Tür 12

Mein Name ist Julia, ich bin Krankenschwester und seit Dezember 2021 impfgeschädigt. Noch vor einem Jahr stand ich mitten im Leben. Ich war noch nie so glücklich in meinen Job, hatte Anfang des Jahres einen Studienplatz an der Uni erhalten und mit dem Studieren begonnen. Ich wollte mir in ein paar Jahren etwas Eigenes aufbauen und hatte Ziele, die ich verwirklichen wollte. Nach der Arbeit war ich meistens noch unterwegs, war für jeden Spaß zu haben, ging gerne feiern oder was mit Freunden trinken, und hatte ein Umfeld das hinter mir stand und auf mich stolz war.

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Tür 10

Claudias Adventsgeschichte aus Absurdistan. Ich bin Teil eines außergewöhnlichen Freundeskreises, ich nenne diesen hier der Einfachheit halber einfach mal „Team Herz“, ja, das passt, denn jeder einzelne davon hat das Herz am richtigen Fleck. Damals im Jahre 2020 als „Absurdistan“ nach und nach zu einem eigenständigen Land wurde, sich rasend schnell entwickelte, deren Einwohner eine neue Sprache und neuen Verhaltenskodex erlernten ohne sich wieder an die früheren Werte und Normen zu erinnern, gab es eben diese kleine, aber feine Ansammlung von Menschen, die sich wie ich in dem Land nicht mehr so wohlfühlten wie einst.

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Tür 9

Liebe Mitmenschen, lasst uns doch ein Adventslichtlein entzünden, obwohl es draußen dunkelt. Denn wenn es dunkelt, erhellen wir die Welt, auch wenn sie selbst noch zögert. Was haben wir nicht alles ausgehalten, seit dem März 2020? Was war es doch düster in uns geworden? So düster, dass wir lange Abende überlegten, wohin wir gehen könnten. So düster, dass wir uns trafen, mitunter im Verborgenen, um unsere Ressourcen zu bündeln, angesichts unserer Not. Dies alles, wo diese Not ja für den überwiegenden Teil der Menschen nicht zu fassen war.

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Tür 8

„Mama, wir dürfen 10 Minuten atmen!“. Wo anfangen? Ganz von vorne? Ja! Als meine heute 25 Jahre alte Tochter in der 1. Klasse, also vor rund 20 Jahren die Horterzieherin fragte: „Warum müssen wir das so machen?“, bekam sie zur Antwort:
„Weil’s die Regeln sind!“ Ich stand zufällig dabei und an diesem Tag etablierte sich in mir eine Art Alarmsystem, das schrill aufheult, jedes Mal, wenn dieses Wort „Regeln“ fiel und fällt.

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Tür 7

Die 7. Adventsgeschichte: Im Moment wird viel darüber geredet, dass es Entschuldigungen geben muss für das Unrecht der Corona-Maßnahmen. Ich glaube nicht, dass ich eine Entschuldigung möchte, ich kann sowieso nicht vergeben. Was mir aber wichtig wäre, ist, dass aufgehört wird die Opfer der Corona-Maßnahmen zu marginalisieren.
Meine Geschichte beginnt am 26. März 2020, das weiß ich noch so genau, da es der 7. Geburtstag meines Sohnes war.

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Tür 6

Christofs Adventsgeschichte: MASKE und MENSCHEN im ÖPNV (Bayern, Ende November 2022). MOTTO: Je weniger die MASSNAHMEN werden, umso schmerzlicher wird bewusst, wie schlimm es war. Umso zorniger wird man auf die, die noch mitmachen. Ist das fair?
Die POLITIK: Laut 17. Bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs noch bis 9. Dezember 2022.

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Tür 4

Der Künstler Franz Esser hat uns ein Video für das 4. Türchen in unserem Adventskalender am 2. Advent zur Verfügung gestellt. Er schreibt zu seinem Video: “Bei der Ansicht aktueller Nachrichtenbeiträge über die Menschenrechtsbewegung in China erfährt man neue Dimensionen der Schamlosigkeit und der erschreckend kurzen Erinnerung der Angestellten staatlicher Rundfunkanstalten”

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