Debattenräume

Unser neues Format - Debattenräume - Lasst uns reden

Es gibt so viele soziale/gesellschaftliche Baustellen, es passiert zu wenig und es wird zu selten über die jeweiligen “Blasen” hinweg vertrauensvoll miteinander gesprochen. Die Pandemie hat sich diesbezüglich auch nicht positiv ausgewirkt, vielmehr hat sie zu einer weiteren gesellschaftlichen Polarisierung beigetragen. Um dies anzugehen und um unsere demokratische, pluralistische und menschliche Zukunft aktiv mitzugestalten, haben wir die „Debattenräume“ ins Leben gerufen. Zunächst sollen dabei bis zum Ende des Jahres 10 Themenkomplexe angegangen werden. Und dann schauen wir, was daraus entsteht, und wie es weitergeht! Komm doch einfach dazu … .

Debattenraum: Geld…wohin gehen wir?

Wir freuen uns auf unsere siebte Veranstaltung in der Reihe der Debattenräume am 29.11.2022  zum Thema “Geld, Inflation, Eigentum, Kapitalismus, Staatsdirigismus – wohin gehen wir?“ Vorab: wir sind leider voll! Tut uns leid. Diesmal bieten wir euch dafür die Möglichkeit via Livestream (siehe weiter unten) dabei sein zu können. Wenn ihr an unseren Debattenräumen vor Ort interessiert seid, lasst euch gerne auf den Email-Verteiler setzen, dann bekommt ihr schnell die neuesten Einladungen: service@wir-gemeinsam-buendnis.de Euch erwartet ein hochkarätiges Panel, bei dem davon auszugehen ist, dass hier aus sehr unterschiedlichen Perspektiven argumentiert werden wird. Zugesagt haben: Prof. Dr. Christian Kreiß – Volkswirt mit Promotion zur Großen Depression ’29-32, Professor an der Hochschule Aalen zu Finanzierung und Wirtschaftspolitik, vielfacher Buchautor, u.a. zum “Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft” 

Vor gut einer Woche trafen wir uns im Westend zu unserem nunmehr sechsten Debattenraum seit dem Start der Serie im April dieses Jahres, unser erstes „Spin-off Event“ im Feld der Psychologie und räumlich im Münchner Osten angesiedelt dabei nicht eingerechnet. Das Thema „Digitalisierung – Chance, Risiken, Alternativen“ hätte dabei sicherlich genug Diskussionsstoff für eine eigene Debattenraum-Serie geliefert. Und wir hatten doch nur einen einzigen Abend dafür zur Verfügung - ! Also mussten wir uns fokussieren. Als sich eine EHS (Elektrosmog-Hyper-Sensibilität) Betroffene in der Vorbereitungsphase bereit erklärte, aus erster Hand auf dem Panel von ihrer Symptomatik und ihren Erfahrungen zu berichten, war ein erster thematischer Eckpunkt gesetzt.

Debattenraum: Digitalisierung

Die sechste Veranstaltung in der Debattenraumserie, diesmal zu "Digitalisierung - Chancen, Risiken, Alternativen" steht nun als nächstes an, am Dienstag den 18.10.2022. Bist Du dabei? Wir starten wie immer mit einer moderierten Paneldiskussion, in die Ihr als Teilnehmer sehr schnell einbezogen werdet, zu einem Thema, zu dem wir bestimmt alle etwas zu sagen haben. Denn niemand von uns kann sich ihr entziehen, offenbar gibt es nur eine einzige Richtung: immer noch Mehr! an Digitalisierung. Alle Lebensbereiche und alle Lebensphasen - vom Baby bis zum Greis - sind mittlerweile betroffen. Digitalisierung ist ein Wirtschafts- und Standortfaktor. Allgegenwärtiger Zugang zu schnellem Internet wird als Grundbedürfnis und elementares Menschenrecht gesehen.

Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, so heißt es immer, aber an einem Tag im Februar 2022 in München ging es ganz schnell. Lediglich zwei Stunden lagen zwischen der Verabschiedung einer sogenannten Allgemeinverfügung und dem Einsatz der Polizei auf den Straßen in der Innenstadt. Die sollte Spaziergänger auseinandertreiben, die gegen die Corona-Maßnahmen protestierten. Dass die 36-seitige Allgemeinverfügung der Stadt München den Weg über die Amtsblätter ausließ und quasi über die Leuchtschrift-Banner auf den Polizeibussen veröffentlicht wurde, zeuge von einer beispiellosen Arroganz der Verwaltung gegenüber dem Rechtsstaat: So die kritische Meinung eines Juristen aus dem Publikum auf unserer fünften Veranstaltung der "Debattenräume".

Das ist das Thema des anstehenden Debattenraums. Aber reflektiert nicht bereits ein Teil der Fragestellung die Paranoia unserer Zeit, das Streben nach Sicherheit als oberstes Ziel? Ist das Ziel von Schule und Bildung „Zukunftssicherung“? Und wessen Zukunft überhaupt? Wir sind inzwischen ziemlich weit davon entfernt, dass ein akademischer Abschluss automatisch zu einer glänzenden beruflichen Karriere führen wird. Wäre dann der Einstieg „für das Leben lernen wir – wie genau, geht das?“ ein besserer gewesen? Was heißt denn überhaupt kindgerechte Bildung, die zum ausgewiesenen Ziel das Erwachsenenleben hat? Schon allein darüber könnten wir vermutlich abendfüllend debattieren und diskutieren, was wir am 25.7. ab 18:30/19:00 in unserem nächsten Debattenraum auch vorhaben

Die vierte Veranstaltung in der Debattenraumserie, diesmal zu "Schule und Bildung - wie werden wir den Kindern gerecht und "sichern" unsere/ihre Zukunft?" steht nun als nächstes an, am Montag den 25.7.22. Bist Du dabei? Die vier Impulsgeber/Innen auf dem Panel werden uns aus unterschiedlichen Perspektiven über ihre Erfahrungen, Kritikpunkte und Vorschläge zur Veränderung berichten und uns an ihrer Leidenschaft, für die "Bildungsgemeinschaft Schule" Positives zu bewirken, teilhaben lassen.

Deutschland altert zunehmend – wir kennen alle das Konzept der Alterspyramide, und wie sich die „Bäuche“ verschieben. Alte Menschen sind häufig nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen. Sie benötigen Pflege. Das ist nun überhaupt nichts Neues. Zu jeder Zeit und in jeder Kultur mussten die Gesellschaft, die Familien und jeder einzelne Antworten darauf finden, wie man mit den damit verbundenen Herausforderungen umgeht.

Die dritte Veranstaltung – Thema: Pflegenotstand – in unserer Reihe der Debattenräume steht nun unmittelbar bevor. Am 24.05. hatten wir zum Auftakt über Medizin und Gesundheit gesprochen https://wir-gemeinsam-buendnis.de/debatte-medizin-gesundheit/ und zum Anfang dieser Woche am 28.06. waren dann die Medien unser Thema. Da waren wir eine richtig große Runde. Aber jetzt geht es unmittelbar weiter, am Montag, den 04.07.2022 mit dem nächsten, wichtigen Themenkomplex: „Wie umgehen mit dem Pflegenotstand im Kontext von demographischem Wandel und Wirtschaftskrise?“ 

Die Rolle der Medien - sind sie noch die "vierte Kraft im Staat" und was können wir erwarten? Ein toller informativer Abend liegt hinter uns. Wir waren mit vielen tollen Menschen im Gespräch sowie mit: Prof. Dr. Michael Meyen, Journalist und Professor für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Jimmy Gerum, Filmproduzent und Philosoph mit seiner Kampagne Leuchtturm ARD, Ralph Malisch, Betriebswirt und Autor, Redakteur eines Finanzmagazins für Anleger

Rückblick: Medizin und Gesundheit: Prophylaxe, Homöopathie, Ganzheitlichkeit, Anreize, System versus Individuum am 24.5. Eine Pflegeheimleiterin spricht mit einem Venture Capitalist. Eine Naturwissenschaftlerin mit einer Homöopathie-Heilpraktikerin, die als Juristin beruflich gestartet war. Patienten, Pfleger und pflegende Angehörige sowie Ärzte teilen ihre Erfahrungen mit Menschen, die langwierige Krankheiten nur vom Hörensagen kennen. Lebhafte Diskussionen, echte Begegnungen, bei der sich alle ohne Zensur, live und in Farbe einbringen. Gibt's nicht? Gibt's doch - bei unserer Auftaktveranstaltung der Reihe "Debattenräume".

"Die Rolle der Medien – sind sie noch die „vierte Kraft im Staat“ und was können wir als Gesellschaft erwarten?" Medien wird in Demokratien eine tragende Rolle zugeschrieben: mündige und aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger benötigen eine gute Informationsbasis - Diskussion, Debatte und Dialog sollen nicht nur die Meinungsvielfalt widerspiegeln, sondern loten im Vorfeld politischer Entscheidungen gesellschaftliche Konsense und Dissense aus

Neue Debattenräume

Wir, ein Team von Leuten, die unter der gesellschaftlichen Polarisierung leiden und sich um unsere demokratische, pluralistische und menschliche Zukunft im Licht der vielen aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen sorgen, u.a. engagiert als „Brückenbauer“ beim Münchner Wir-gemeinsam-Bündnis, wollen ein Debattenformat etablieren, in dem wir zusammen vertrauensvoll diskutieren, uns austauschen und Neues anstoßen. Das Motto dazu, aus gegebenem Anlass: „Was wir aus der Pandemie lernen können und schon immer anders machen wollten – lass es uns angehen!“